{"id":1035,"date":"2020-05-01T01:00:00","date_gmt":"2020-05-01T01:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ridgi-pad.de\/blog\/?p=1035"},"modified":"2020-04-22T05:38:34","modified_gmt":"2020-04-22T05:38:34","slug":"wurmkuren-beim-hund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ridgi-pad.de\/blog\/wurmkuren-beim-hund\/","title":{"rendered":"Wurmkuren beim Hund"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ist das Immunsystem Ihres Hundes geschw\u00e4cht? Leidet er unter Durchfall oder Erbrechen? Ist sein Fell stumpf und die Haut schuppig? Dann sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt aufsuchen \u2013 Ihr Hund hat wom\u00f6glich W\u00fcrmer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hundehalter, die mit ihrem vierbeinigen Freund zur Hundeschule gegangen sind, sollten das ernstzunehmende Risiko des Wurmbefalls kennen. Um das Bewusstsein f\u00fcr dieses wichtige Thema zu f\u00f6rdern, haben wir im Folgenden die wichtigsten Informationen f\u00fcr Sie zusammengestellt.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Woran erkenne ich, dass mein Hund W\u00fcrmer hat?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Haben sich W\u00fcrmer im Organismus Ihres Hundes eingenistet, beeintr\u00e4chtigt dies das Immunsystem des Vierbeiners. Der beste Freund ist anf\u00e4lliger f\u00fcr Krankheiten und nicht so belastbar, wie im gesunden Zustand.<\/p>\n\n\n\n<p>Beachten Sie, dass die verschiedenen Wurmarten unterschiedliche Auswirkungen auf die Konstitution Ihres Hundes haben. Spul-, Haken- und Bandw\u00fcrmer wirken sich negativ auf den Verdauungstrakt aus. Das Ergebnis: Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust. Folgen sind Mangelerscheinungen wie stumpfes Fell und schuppige Haut. Bei einem Befall durch Spulw\u00fcrmer kann es gegebenenfalls sogar zu einer Ver\u00e4nderung des Blutbildes kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Wurmarten bedeuten auch f\u00fcr den Menschen eine ernstzunehmende Gefahr. So k\u00f6nnen vom Hund auf den Halter \u00fcbertragene Bandw\u00fcrmer zu Zystenbildungen in der Leber und den umliegenden Organen f\u00fchren. Die Wanderung von Spulwurmlarven im System des Menschen stellt eine gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr die Nervenbahnen, die Augen sowie das Gehirn dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollten Sie also unter den oben genannten Symptomen leiden, kann es gut sein, dass Ihr Hund und Sie selbst von W\u00fcrmern befallen sind.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Wie steckt sich mein Hund an?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Vierbeiner, die bereits entwickelte W\u00fcrmer in sich tragen, scheiden deren Eier mit dem Kot aus. Schnuppert Ihr Hund nun an dem Kot, kann es schnell passieren, dass er die Wurmeier in sich aufnimmt. Nach dem Ausscheiden \u201ereifen\u201c die Eier nach und werden \u00e4u\u00dferst widerstandsf\u00e4hig, wodurch sie auch nach Jahren noch \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcttern Sie Ihren Hund mit rohem Fleisch \u2013 insbesondere Lunge und Leber \u2013, k\u00f6nnen auf diesem Weg Bandw\u00fcrmer \u00fcbertragen werden. Achten Sie darauf, das Fleisch ausreichend zu erhitzen (10 Minuten bei 65\u00b0) bzw. einzufrieren (1 Woche bei ca. -20\u00b0), um m\u00f6gliche Wurmeier oder -larven abzut\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Stehen wilde Beutetiere wie M\u00e4use oder Kaninchen auf der Speisekarte des besten Freundes, besteht die Gefahr, dass er sich mit dem Fuchsbandwurm ansteckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Welpen sind vor W\u00fcrmern besonders zu sch\u00fctzen. Wurmeier oder -larven werden zum Teil \u00fcber die Muttermilch oder direkt im Leib der H\u00fcndin \u00fcbertragen. Da das Immunsystem der Kleinen solcherlei Strapazen noch nicht gewachsen ist, f\u00fchrt so ein Wurmbefall im schlimmsten Fall zum Tod.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Risiko des Wurmbefalls variiert je nach Haltungsart des Hundes.<br>Bewegt sich Ihr Hund nur unter Aufsicht im Freien, frisst kein rohes Fleisch oder den Kot anderer Vierbeiner und hat keinen Kontakt zu Personen, deren Immunsystem geschw\u00e4cht ist, geh\u00f6rt er nicht zur sogenannten \u201eRisikogruppe\u201c.<br>Treffen die oben genannten Dinge jedoch zu, sollten Sie beim besten Freund in Sachen Wurmbefall umso gr\u00f6\u00dfere Vorsicht walten lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Wie vermeide ich, dass mein Hund sich ansteckt?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Leider gibt es kein Mittel, das Ihren Hund f\u00fcr den Rest seines Lebens immun gegen Wurmbefall macht. Nehmen Sie dieses Thema also ernst und beobachten Sie das Verhalten des Tiers.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Risiko eines Befalls m\u00f6glichst gering zu halten, achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner nicht am Kot anderer Hunde schnuppert oder diesen gar \u201eprobiert\u201c.<br>Falls Sie es nicht ohnehin schon tun: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, den Kot Ihres Hundes direkt zu entsorgen. Die Beutel hierf\u00fcr werden von der jeweiligen Stadt an gut zug\u00e4nglichen Stellen bereitgestellt \u2013 oft in unmittelbarer N\u00e4he von Parkanlagen. Knoten Sie den vollen Beutel einfach unterhalb der \u00d6ffnung zu \u2013 das minimiert das Ansteckungsrisiko und schont die Geruchsnerven.<\/p>\n\n\n\n<p>Geh\u00f6rt Ihr Hund nicht der Risikogruppe an, gen\u00fcgt es oft, seinen Kot alle drei Monate zu untersuchen. Hierzu k\u00f6nnen Sie bspw. ein St\u00f6ckchen nehmen.<br>Leider ist das Untersuchen des Kots kein hundertprozentiger Garant daf\u00fcr, dass Ihr Hund nicht von W\u00fcrmern befallen ist. Selbst wenn Sie keine Spuren von W\u00fcrmern bzw. Eiern im Kot Ihres Hundes finden, kann es sein, dass er die Sch\u00e4dlinge in sich tr\u00e4gt. Um auch ohne Wurmkur zu gew\u00e4hrleisten, dass Ihr Fell-Freund nicht von W\u00fcrmern befallen ist, m\u00fcssten Sie Kotproben an drei aufeinanderfolgenden Tagen f\u00fcr eine Untersuchung zum Tierarzt bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie auf Nummer sichergehen m\u00f6chten, sollten Sie Ihrem Hund alle drei Monate eine Wurmkur verabreichen. Lassen Sie sich am besten vom Tierarzt dazu beraten, wann Sie Ihrem Vierbeiner welches Mittel geben sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Achtung: Geh\u00f6rt Ihr Hund zur oben genannten \u201eRisikogruppe\u201c, ist es teilweise notwendig, jeden Monat eine Wurmkur zu verabreichen.<br>Beachten Sie, dass Ihr Hund bereits 24 Stunden nach Einnahme der Wurmkur wieder vom Parasiten befallen werden kann.<br>Fragen Sie Ihren Tierarzt, welche Vorgehensweise bei Ihrem Hund die beste ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie unsicher sind, wie oft eine Wurmkur bei Ihrem Vierbeiner angemessen w\u00e4re, hilft Ihnen dieser <a aria-label=\" (opens in a new tab)\" href=\"http:\/\/www.hund-katze-wuermer.de\/parasiten\/wuermer\/news-tipps\/entwurmungstest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"aioseop-link\">Test des ESCCAP<\/a> (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) Deutschland e. V. vielleicht weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist das Immunsystem Ihres Hundes geschw\u00e4cht? Leidet er unter Durchfall oder Erbrechen? Ist sein Fell stumpf und die Haut schuppig? Dann sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt aufsuchen \u2013 Ihr Hund hat wom\u00f6glich W\u00fcrmer Hundehalter, die mit ihrem vierbeinigen Freund zur Hundeschule gegangen sind, sollten das ernstzunehmende Risiko des Wurmbefalls kennen. 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