Leben mit einem alten Hund: Tipps und Ratschläge

Er ist unser bester Freund und treuer Wegbegleiter: der Hund. Während er nur ein Teil unseres Lebens ist, sind wir für ihn das ganze Leben. Doch wie auch beim Menschen ändert sich mit zunehmendem Alter der Umgang mit dem Vierbeiner. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Anders als wir Menschen kann uns der Hund nicht sagen, wenn er Schmerzen hat oder es ihm nicht gut geht. Daher sollte man genau auf das tägliche Verhalten des Hundes achten.

Ein Merkmal, dass der Liebling langsam zu den Senioren unter den Artgenossen gehört, ist das tiefe und häufige Schlafen beziehungsweise Ruhen. Es ist völlig normal, dass der Hund nach einem längeren Spaziergang oder ausgiebigen Spielen mehr schläft – er muss neue Kraft tanken. Die Spaziergänge dürfen ruhig länger dauern, um das Herz-Kreislauf-System in Schwung zu halten. Dabei sollte man jedoch auf ein angemessenes Schritttempo achten, um den Hund nicht zu hetzen. Bei älteren Tieren ist es ebenfalls wichtig, extreme Temperaturen zu vermeiden. Im Sommer sollte man dementsprechend früh morgens oder spät abends Gassi gehen, da der Kreislauf schon Schwerstarbeit verrichtet. Bei kalten Temperaturen oder Schnee im Winter kann ein Mantel helfen, die stark wärmeabgebenden Stellen zu verdecken und ein Auskühlen zu verhindern.

Inkontinenz und Futter

Mit dem Alter kann bei manchen Hunden auch das Problem der Inkontinenz auftreten. Hierbei ist es wichtig, dass der Hund nicht bestraft wird, wenn mal en Malheur passiert. Er macht es schließlich nicht mit Absicht und kann auch nicht selbst auf Toilette gehen. Versuchen Sie genau zu erkennen, ob es häufig zu derselben Uhrzeit passiert. Falls ja, wäre ein zusätzlicher Spaziergang eine Lösung. Oder Sie verlängern das Gassi gehen, sodass der Hund sich wirklich vollkommen erleichtern kann.

Ein weiterer wichtiger Punkt für ältere Hunde ist die Nahrung. Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihrem pelzigen Vierbeiner altersgerechtes Futter geben. Denn: Futter für Senioren-Hunde beinhaltet die Nährstoffe, die dem Hund im Alter oft fehlen. Dementsprechend kann es maßgeblich zur Gesundheit und Vitalität beitragen. Wer sich nicht sicher ist, welches Futter von welcher Marke geeignet ist, kann seinen Tierarzt aufsuchen. Dieser kennt im Optimalfall schon die „Kranken-Akte“ sowie Eigenschaften und kann ein gerechtes Futter empfehlen.

Liebe ist das A und O

Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass Sie möglichst viel Zeit mit Ihrem geliebten Vierbeiner verbringen sollen, solange dieser noch an Ihrer Seite ist. Er selbst wird ebenfalls merken, dass er sich im Senioren-Alter befindet und möglicherweise nicht mehr so fit ist. Für all die Liebe, die unsere Hunde uns schenken, wäre es nur fair, wenn wir ihre letzten Jahre, Monate und Wochen nochmal unvergesslich gestalten.

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