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Welpenerziehung – gewaltfrei zu gutem Benehmen

Was in zwischenmenschlichen Beziehungen gilt, ist auch in denen zwischen Herrchen und Hund wichtig – ein gewaltfreies Miteinander. Unabhängig davon, ob man einen Rassehund oder einen Mischlingshund besitzt, ob der Hund groß oder klein ist: Der richtige Umgang mit ihm ist der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben. Insbesondere zarte Welpen, die noch viel lernen müssen, sollten in einer gewaltlosen Umgebung aufwachsen und ihre Erfahrungen machen dürfen, ohne dafür unkontrolliert gemaßregelt zu werden. Nur eine gewaltfreie Welpenerziehung kann die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis untereinander sein und ein zielführendes Training ermöglichen.

Sanft und konsequent zugleich

Wie sieht eine sanfte und gewaltfreie Erziehung aus? Sie bedeutet vor allem, dass auf körperliche Gewalteinwirkung verzichtet wird. Eine gewaltfreie Erziehung bedeutet aber nicht, dass ein Mangel an Konsequenz und Bestimmtheit fehlen darf. Denn ohne erzieherische Maßnahmen kommt eine artgerechte Hundeerziehung auf Dauer nicht aus. Maßregelung gehört also zur Erziehung eindeutig dazu. Aber niemals sollte der Welpe hart angefasst oder gar geschlagen werden. Stattdessen sollte man über Wort und Gestik mit dem Welpen kommunizieren und ihn durch positive Erfahrung zum gewünschten Lernziel führen. Schlagen, Treten, Schmerzen zufügen, das Verwenden von Stachelhalsbändern und das ruckartige Ziehen an der Leine sind absolut tabu. Auch lautes Anschreien ist nicht förderlich, sondern schürt nur Angst und behindert den Lerneffekt.

Es grüßt euch Tom von Ridgi Pad – immer frei Schnauze und mit einem Herz für Hunde

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Tolle Einstellung. Besonders das Argument gegen Stachelhalsbänder. Ich sehe diese Dinger leider immer noch im Verkauf. Sollten meiner Meinung nach verboten werden.

 

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