Mit einem Click zur Motivation

Clickern ist eine tolle Trainingsmethode, um mit einem Hund zusammenzuarbeiten. Die Methode setzt ausschließlich positive Verstärkung ein. Das Ziel: Den Hund zu einem gewünschten Verhalten zu motivieren. Besonders wenn man seinem Hund etwas beibringen möchte, ist Clickern eine perfekte Methode. Mit einem Clicker können Hund und Herrchen miteinander Kommunizieren. Die Kernbotschaft: Bravo, das hast du fein gemacht.

Was macht ein Clicker? Er erzeugt ein neutrales Geräusch, und zwar blitzschnell auf Knopfdruck. Das kurze „Click-Clack“ signalisiert dem Hund punktgenau: „Das war richtig, erwünscht und deswegen folgt eine Belohnung! Mit der Zeit wird der Hund das Clickgeräusch mit etwas Angenehmem verbinden. Dass der Click zu netten Konsequenzen führt, muss ein Hund natürlich erst erlernen.

Click heißt Belohnung

Bevor der Clicker eingesetzt werden kann, um Verhalten zu trainieren, muss dem Hund zunächst beigebracht werden, das Geräusch des Clickers mit etwas Positivem zu verbinden. Dieser Schritt funktioniert am besten über Leckerchen. In Abständen wird geklickt und es folgt ein Leckerchen. Nach einer Weile wird der Hund dem Click die Bedeutung „Belohnung folgt“ beimessen. Heißt: Das Geräusch wird er in Erwartung von etwas Positivem wahrnehmen. Ab diesem Zeitpunkt können Sie beginnen, den Clicker zum Training von Verhaltensweisen einzusetzen.

Auf das Timing kommt es an

Wichtig ist, dass im richtigen Moment geklickert wird. Andernfalls läuft man Gefahr, Verhaltensweisen zu verstärken, die nicht gemeint waren. Gerade als Anfänger ist die Gefahr groß, einen Tick zu spät drücken und damit prompt das falsche Verhalten zu bestärken. Übung ist gefragt und natürlich ist das Clickertraining kein Ersatz für andere Erziehungsmaßnahmen.

Es grüßt euch Tom von Ridgi Pad – immer frei Schnauze und mit einem Herz für Hunde

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